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CVJM Rentweinsdorf-Ebern

52. CVJM Buben Jungschar Zeltlager 2026 in Greßelgrund

Mit 23 Jungs starteten wir mit unserem Zeltlager in die Ferien. Die CVJM Kreisverbindung und die ev. Jugend im Dekanat Rügheim verantworteten wieder sieben herrliche Tage am schönen Spielplatz in Greßelgrund. Durch das kurzweilige Programm vergingen die Tage ohne Fernseher und Handy wie im Flug.

 

Betreut wurden die Jungscharler von einem bewährten Team aus 14 Mitarbeitern unter der Leitung von Martin Lang vom CVJM Rentweinsdorf-Ebern. Hervorzuheben war auch die hervorragende Unterstützung durch den Markt Maroldsweisach, die Greßelgrunder Ortssprecherin Marion Schneider und die Eigentümerin der Nachbarwiese. Der Wiesenpächter hat uns dazu noch rechtzeitig das Gras gemäht. Einfach so. Klasse!

 

Die Gemeinschaft kam beim freien Spielen auf der großzügigen Wiese und dem Spielpatz nicht zu kurz. Beim Geländespiel und verschiedenen Turnieren konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Spannung garantierte das Abendprogramm mit Liedern, lustigen Spielen, der Fortsetzungsgeschichte „Krabat“ und der Nachtwache am Lagerfeuer.

 

Die Tageswanderung nach Altenstein wurde mit Pizza aus dem CVJM Holzbackofen gekrönt. An den heißen Sommertagen boten die Besuche der Freibäder in Hofheim und Autenhausen, die Quelle der fränkischen Saale und diverse Wasserschlachten ausreichende Abkühlung.

 

Einen Abstecher in die Deutsch-Deutsche Geschichte gewährte der Besuch eines Grenzturms der ehemaligen Zonengrenze in Gompertshausen und das Zwei-Länder Museum in Streufdorf. Dort rundeten Brote mit selbstgemachter Butter das Erlebnis vergangener Zeiten ab.

 

Im Lagergottesdienst und den Bibelarbeiten waren die Kinder mit Simon Petrus unterwegs. Sie sahen, wie die Begegnungen mit Jesus das Leben von Simon komplett veränderten und er zu einem wichtigen Apostel der Christen wurde.

 

Unser Zeitzeuge Wilhelm Deininger aus Junkersdorf a. d. Weisach berichtete aus seiner Jugend in der Nachkriegszeit und wie ihm der Glaube an Gott in seinem Leben halt gab. Dabei betonte er die Wichtigkeit echter Freundschaften. Am Beispiel seines verstorbenen Freundes Alfred Müller stellte er den Kindern diese Bedeutung eindrücklich dar. Allen Anwesenden waren von seinem Zeugnis ergriffen, da unser lieber Alfred dieses Zeltlager über fünf Jahrzehnte hinweg geleitet und geprägt hat.

 

Martin Lang